

Das Speichern oder gar Verschicken großer Datensätze kann immer wieder Probleme mit sich bringen: Entweder reicht das Volumen der Festplatte nicht aus, oder das Versenden per E-Mail-Anhang wird aufgrund von Up- und/oder Downloadlimits nicht unterstützt. Abhilfe bieten sogenannte Pack- beziehungsweise Komprimierungsprogramme.
ZIP 2017 aus dem Hause Ashampoo ist solch ein Programm und zeichnet sich durch zwei verschiedene Nutzungsmethoden aus: Entweder wird das Programm gestartet und die Dateisammlung über die Suchmaske zusammengestellt oder das Kontextmenü des Windows Explorer wird per Rechtsklick auf den entsprechenden Datensatz genutzt. Packen, also komprimieren, kann Ashampoo ZIP 2017 folgende Formate: ZIP, 7-ZIP, CAB, TAR und LHA. Die Liste an Dateitypen beziehungsweise Dateiarchiven, die entpackt werden können, reicht noch weiter, denn RAR, ARJ, ACE, LZH, ZOO und ISO stellen nur einen kleinen Teil der insgesamt 30 unterstützten Formate dar. Die Rate der Dekomprimierung fällt ähnlich hoch wie bei der Konkurrenz (Beispiel WinRAR) aus und auch in puncto Geschwindigkeit mag das Programm keine Rekorde aufstellen.
Der Vorteil dieser Ashampoo-Software besteht hauptsächlich in den Zusatzfunktionen. So sind in dem Programm zum Beispiel eine Anbindung an Cloud-Dienste und eine Verknüpfung zu E-Mail-Clients enthalten. Das "hauseigene" Archiv ZIP beziehungsweise 7-ZIP ist zudem größentechnisch gesehen unbegrenzt nutzbar. Rein theoretisch lassen sich unendlich viele und unendlich große Daten mit der Software verbinden, verdichten und verschieben.
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