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M.A.X. 2
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Ein gelungenes Experiment meldet sich zurück: Mechanized Assault and Exploration, kurz M.A.X, war das erste Strategiespiel, das erfolgreich einen rundenbasierten Modus und eine Echtzeit-Engine gleichzeitig zur Verfügung stellte und zudem noch mit gediegenem Tiefgang aufwarten konnte, den viele Spiele des Jahres 1997 vermissen ließen. M.A.X. 2 setzt da an, wo der Vorgänger aufhörte: Die Menschen haben unter der schützenden Hand der Concord, einer wohlwollenden Alienrasse, bereits unzählige Planeten besiedelt, als der Anführer eines Anti-Riot Kommandos auf eine fremde Lebensform trifft. Die Sheevat sind eine aggressive, organische Spezies und die Concord beschließen, sie mit Hilfe der Menschen von ihren Planeten zu vertreiben. Insgesamt gibt es vier Kampagnen, 23 Einzelszenarien und einen Zufallsgenerator, also ausreichend Futter für lange Spielabende. Wem das Einzelspiel gegen den Rechner dennoch zu langweilig wird, darf sich mit bis zu 7 Kontrahenten per LAN, Internet und lobenswerterweise sogar Hot Seat beharken. Das Spiel selbst ist klassisch aufgebaut: Minen bauen Gold oder Rohstoffe ab, die für Forschung, Energiegewinnung sowie Einheiten- und Gebäudebau notwendig sind. Ingenieure bauen einfache Gebäudevarianten und Verteidigungsgerät, während Konstrukteure für fortgeschritteneren Fabriken und den Minenbau zuständig sind. Das Repertoire an mobilen Einheiten ist beachtlich, auch wenn nicht der Overkill eines Total Annihilation erreicht wird. Dafür sind die drei Rassen Menschen, Sheevat und Concord gut ausbalanciert und sogar leidlich unterschiedlich konzipiert, auch wenn hier bei weitem nicht der Level an Diversifikation wie z.B. bei Starcraft erreicht wird. So regenerieren sich Concord-Einheiten wieder selbst, während die Sheevat Schutzschilde besitzen und mit Sonderwaffen wie Biobombenwerfern oder Inkubatoren ausgestattet sind. Neben Landeinheiten stehen auch Luftwaffe und die Marine Gewehr bei Fuß. Die Missionen sind durchaus abwechslungsreich, von simplen Seek & Destroy Einsätzen über Erkundungsmissionen bis zur Rettung eines abgestürzten Kommandanten ist alles dabei. Wie sein Vorgänger schon, bezieht M.A.X. 2 seine Faszination vor allem aus der Spieltiefe und der Detailverliebtheit der Designer: Exakte Reichweitendaten, Geschwindigkeitsunterschiede, echtes 3D-Terrain mit entsprechenden Auswirkungen auf die Sichtlinie, ein solides Upgrade- und Erfahrungsmodell sind nur einige der Stichworte. So kann der Spieler Strassen bauen, zerstörte Gebäude mit dem Bulldozer einebnen, alle Einheiten sind reparabel, Wälder können in Brand geschossen und von Einheiten tatsächlich als Deckung genutzt werden, mit einer Spycam können bis zu 4 wichtige Spielfeldpunkte überwacht werden.
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| Titel: |
M.A.X. 2 |
| Autor/Hersteller: |
Acclaim
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| Sprache: |
Deutsch
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| Betriebssystem: |
Win 95, Win 98, Win ME
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| Systemanforderungen: |
Pentium 120, 32 MB RAM, 4x CD-ROM, SVGA |
| Enthalten auf: |
PC Action 07/00
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